NACHHALTIGKEIT – das Wort in diesen Tagen

Guten Morgen,

Das Themas Nachhaltigkeit ist ja nicht neu…. über Naturschutz und ressourcenschonenden Umgang mit Allem sind vor vielen Jahren die Grünen entstanden.

Damals wurde auch bei der aufkeimenden EDV für Jedermann das papierlose Büro hervorgehoben und wenn gedruckt wurde, dann doch bitte auf Recyclingpapier und auch für die Toilette ging unter Recycling-Ware garnichts. Damals hat man die Baumwolleinkaufsbeutel propagiert und vollwertige (nicht verarbeitete) Ernährung. Stoffwindeln kamen wieder auf und Waschmittel musste besonders natur-schonend sein.

Nun sind wir eine Runde weiter.

Alles um uns herum schreit, nachhaltig zu leben. Langsm verstehen auch wirklich alle, warum und, dass es ein essentielles Thema ist.

Und was passiert?

Die Leute schmeißen schnell noch die 20 Jahre alten Tupperdosen weg und kaufen …. was Neues! Ach ne! Und die Werbung sagt ihnen auch noch genau, was sie kaufen sollen, damit im Leben der Käufer das Etikett Nachhaltigkeit ganz oben steht.

Nachhaltigkeit bedeutet natürlich nicht, dass man nichts Neues kaufen darf.

Nachhaltigkeit bedeutet aber ganz sicher, dass man die 20 Jahre alten Tupperdosen lieber noch 10 Jahre weiter benutzt.

Und sollte Eine ersetzt werden müssen, dann soll man sich natürlich über aktuelle nachhaltige Produkte informieren. Dazu gehört dann die Frage des Herstellungsprozesses, des Gebrauchs und der Wiederverwertbarkeit bzw. Recyclingfähigkeit.

Nachhaltigkeit bedeutetet auch, zum Flohmarkt zu gehen und Kleidung und andere gebrauchte Sachen zu kaufen. Denn diese Sachen werden dann nicht entsorgt, sondern erneut in den Gebrauchszyklus aufgenommen.

Dosen und Kleider sind natürlich nur ein minimaler Ausschnitt aus unserem Leben. Also: besser Gebrauchtautos, als Neue, denn Neue müssen komplett neu hergestellt werden – mit allen Nebenwirkungen der Prozesse und EGAL, wie toll die Bilanz nachher im Gebrauch beim Einzelnen ist. Tauschbörsen, Tauschfeste in Wohnorten organisieren, Dinge zu Sozialkaufhäusern bringen und selber dort einkaufen.

Das bringt Dinge wieder in den Benutzungskreislauf und ist IMMER besser, als etwas Neues zu produzieren.

Natürlich sind wir in diesen Dingen nicht perfekt und es wird auch einige Artikel – Verbrauchsgüter und Hygieneartikel z.B. geben, da sollten wir froh sein, dass wir heute Möglichkeiten für Wegwerfartikel haben – z.B: in Krankenhäusern, bei Toilettenpapier und Taschentüchern. Nur, um einige Beispiele zu nennen.

Aber Dinge zu tauschen und schon produzierte Dinge so lange, wie irgend möglich zu verwenden sollte ganz oben auf unserem persönlichen Programm zur Nachhaltigkeit stehen! So gut, wie wir es halt können.

Außerdem lohnt es sich, sich von vielen Dingen im eigenen Keller und in den Regalen oder auf dem Dachboden zu trennen. Das tut dem eigenen Geist gut und bringt auch diese Dinge wieder in den Kreislauf zurück, in dem sie benutzt werden.

Also los!